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Staubsauger Roboter Test – iRobot, Vorwerk, Vileda, Neato und Medion

ModelliRobot Roomba 960Ecovacs Robotics
Deebot Slim
iRobot Roomba 895Neato Botvac D85ILIFE V5s Pro
ProduktbildiRobot Roomba 960 Staubsauger RoboterEcovacs Robotics Deebot SlimiRobot Roomba 895 SaugroboterNeato Botvac D85iLife V5s pro Roboter-Staubsauger
Testergebnis
SAGTDERMEISTER
TESTSIEGER1,3sehr gut
01/2018
SAGTDERMEISTER
PREISTIPP2,1gut
01/2018
SAGTDERMEISTER
SCHULNOTE1,6gut
01/2018
SAGTDERMEISTER
SCHULNOTE1,8gut
01/2018
SAGTDERMEISTER
SCHULNOTE2,0gut
01/2018
Kundenbewertungcheckcheckcheckcheckcheck
Leistung30 Watt15 Watt33 Watt43 Watt11 Watt
Akkulaufzeit75 min90 min60 min70 min120 min
LautstÀrke70 dB60 dB58 dB70 dB65 dB
Ladestationcheck
Selbstaufladend
check
Selbstaufladend
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Selbstaufladend
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Selbstaufladend
check
Selbstaufladend
NavigationSystematischZufallSystematischSystematischZufall
WLANÂź FunktioncheckUncheckcheckUncheckUncheck
inkl. FernbedienungcheckcheckcheckUncheckcheck
Maße (b x h)35 cm x 9,1 cm31 cm x 5,7 cm35,3 cm x 9,2 cm32,1 cm x 10 cm30 cm x 7,6 cm
Besonderheiten
  • 5x mehr Saugleistung
  • bĂŒrstenlosen Gummi-Walzen
  • reinigt alle Böden
  • reinigt mehrere RĂ€ume
  • erkennt stark verschmutze Bereiche
  • Wischfunktion
  • sehr flache Bauart
  • 5x mehr Saugleistung
  • bĂŒrstenlosen Gummi-Walzen
  • reinigt alle Böden
  • erkennt stark verschmutze Bereiche
  • hohe Saugleistung
  • genaue Navigation
  • reinigt alle Böden
  • mit Display
  • Wischfunktion mit Wassertank
  • hohe Reichweite
AngebotPreis auf prĂŒfen* »Preis auf prĂŒfen* »Preis auf prĂŒfen* »Preis auf prĂŒfen* »Preis auf prĂŒfen* »
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Wichtigste auf einem Blick zu Staubsauger-Robotern

Extrem praktisch!
Der Staubsauger-Roboter nimmt Ihnen nicht nur das tĂ€gliche Staubsaugen ab. Nein! Dadurch spart er Ihnen sehr viel Zeit, die Sie dann in wichtige TĂ€tigkeiten investieren können. Mittlerweile sind die aktuellen Staubsauger-Roboter sehr flach in ihrer Bauform, sodass diese ohne Weiteres unter dem Bett oder Sofa saugen können. Das bedeutet fĂŒr Sie, dass Sie Ihren RĂŒcken schonen können.
Kein Ersatz!
Auch wenn der Saugroboter das tĂ€gliche Staubsaugen ĂŒbernimmt, bedeutet das nicht, dass der klassische Staubsauger nicht benötigt wird. Der Saugroboter dient lediglich als ErgĂ€nzung und nicht als Ersatz. Immerhin wird in manchen Haushalten das manuelle Saugen auf einmal die Woche reduziert.
Achtung: Unbedingt beachten!
Es muss das passende GerĂ€t fĂŒr Ihren Wohnraum gefunden werden, damit der Staubsauger-Roboter seine ganze Effizienz entfalten kann. Dabei sollten Sie auf die vom GerĂ€t verwendete Navigation achten, denn jede Variante hat seine Vor- und Nachteile. ZusĂ€tzlich sollten Sie auf die Saugleistung und die Akkulaufzeit achten. Die genaue ErlĂ€uterungen und zusĂ€tzliche Informationen erhalten Sie hier bei uns.

So haben wir die Saugroboter getestet

Design und Verarbeitung

VerarbeitungVon Roboterstaubsaugern wird erwartet, dass sie auf diskrete und effektive Weise selbststĂ€ndig Fußböden von Staub und Ă€hnlichen Verschmutzungen befreien. Um zu testen, ob und in welchem Maße verschiedene Roboter Staubsauger Modelle diese Erwartungen erfĂŒllen, wurde zunĂ€chst ihr Design unter die Lupe genommen. Ein guter Roboter Staubsauger sollte ein neutrales und seiner Funktion untergeordnetes Äußeres aufweisen sowie hochwertig und fehlerfrei verarbeitet sein. Auch das Gewicht, die AufnahmekapazitĂ€t und die Bauhöhe sind kennzeichnende QualitĂ€tsmerkmale, auf die beim Kauf von Roboterstaubsaugern geachtet werden sollte. Insgesamt erinnert das Design von Roboterstaubsaugern an ein kleines Ufo. Gute Eigenschaften in Bezug auf das Design weisen beispielsweise der MEDION MD 16192 und der iLife V5sPro auf. Die beiden nahezu baugleichen GerĂ€te sind mit ihrem Gewicht von 1,9 bzw. 2,2 kg ĂŒberdurchschnittlich leicht. Ihre AufnahmekapazitĂ€t liegt bei 0,3 Litern. Mit einer Bauhöhe von ca. 8 cm liegen diese Modelle im Mittelfeld der getesteten Staubsauger-Roboter.

Staubsauger Roboter Verarbeitung

Bedienbarkeit und Handling

BedienungBei Roboterstaubsaugern hĂ€ngt die QualitĂ€t des Handlings nicht unbedingt vom Gewicht des GerĂ€tes ab. Wichtiger ist eine ĂŒbersichtliche Anordnung der Bedienelemente und die Programmierbarkeit. Roboter Staubsauger, deren Startzeit sich am GerĂ€t oder per Fernbedienung einstellen lĂ€sst, können auch bei Abwesenheit des Nutzers mit der Reinigung beginnen und diese selbststĂ€ndig abschließen, wodurch die Hausarbeit besonders gut koordinierbar ist.

Der MEDION MD 16192 ist ein Modell, das sich per Fernbedienung programmieren lĂ€sst. Durch ein besonders gutes Handling zeichnet sich im Test der iRobot Roomba 960 aus. An diesem GerĂ€t befinden sich nur drei Bedienknöpfe, darunter ein großer Clean-Button, der in der Mitte liegt. Mit diesem Knopf lĂ€sst sich der Reinigungsprozess starten. Eine Besonderheit dieses Modells besteht darin, dass es sich per App bedienen lĂ€sst, weshalb sich eine Fernbedienung ĂŒberflĂŒssig macht. Mit der App können komplette ReinigungsplĂ€ne erstellt werden. DarĂŒber hinaus ermöglicht es die App, den iRobot Roomba 960 von unterwegs aus zu starten. Eine virtuelle Karte kann auf dem Smartphone oder dem Tablet anzeigen, wo sich der Roboterstaubsauger gerade befindet.

Staubsauger Roboter Bedinbarkeit

Leistung im Praxistest

PraxistestBeim Praxistest der Roboterstaubsauger ist vor allem die Saugleistung wichtig. Schließlich möchte man ja, dass das GerĂ€t Teppiche und anderen Bodenbelag so grĂŒndlich wie möglich von Staub und Ă€hnlichen Schmutzpartikeln befreit. Auch die Akkulaufzeit ist ein bedeutendes Leistungskriterium der Roboterstaubsauger, denn je höher die AkkukapazitĂ€t, desto seltener muss von Hand in den Reinigungsprozess eingegriffen werden. GĂŒnstig sind hier GerĂ€te, die kurz bevor der Akku vollstĂ€ndig leer ist, selbstĂ€ndig zur Ladestation zurĂŒckkehren und sich dort wieder aufladen. Um die QualitĂ€t der Saugleistung zu bestimmen, wurde im Test gemessen, wie viel Prozent der vorher auf den Boden aufgebrachten Schmutzpartikel der Roboter Staubsauger aufnimmt. Eine Leistung von 80,9 Prozent, sowie die FĂ€higkeit, sich bei fast leerem Akku selbststĂ€ndig zur Ladestation zu begeben, machte den iRobot Roomba 615 zum Testsieger.

Staubsauger Roboter Praxistest

Welche Vorteile bietet ein Staubsaugerroboter?

Zeitersparnis

VorteilDer Saugroboter bietet enorme Vorteile, was den Zeitfaktor angeht. Niemand muss sich mehr extra Zeit reservieren, um die gesamte Wohnung zu saugen. Der Saugroboter ĂŒbernimmt diese Aufgabe eigenstĂ€ndig und muss wĂ€hrend seiner Arbeit auch nicht beaufsichtigt werden. Dazu kommt, dass der Saugroboter auch in der eigenen Abwesenheit tĂ€tig sein kann und so beispielsweise wĂ€hrend der eigenen Arbeit, wĂ€hrend des eigenen Einkaufs oder auch sonstiger Abwesenheiten zuverlĂ€ssig saugt.

RĂŒckenschonend

VorteilUnabhĂ€ngig davon, wo gesaugt werden muss, erledigt der Saugroboter diese Arbeit ohne das eigene Zutun. Das bedeutet, dass auch weniger gut zugĂ€ngliche Bereiche wie der Boden unter dem Bett oder auch unter dem Sofa zuverlĂ€ssig und ohne eigenen Aufwand gesaugt wird. Gerade fĂŒr Menschen mit RĂŒckenproblemen ist dies ein enormer Vorteil, denn sie mĂŒssen sich wĂ€hrend des Saugens nicht bĂŒcken und können damit sehr gut den RĂŒcken schonen.

Perfekt fĂŒr Allergiker geeignet

VorteilDer Saugroboter eignet sich sehr gut fĂŒr Allergiker. Diese kommen mit dem beim Saugen aufgewirbelten Staub nicht in Kontakt und können sich so optimal schĂŒtzen. Dabei werden in guten Saugrobotern die sogenannten HEPA-Filter verbaut. Diese sorgen fĂŒr die Abscheidung von unerwĂŒnschten Schwebstoffen und werden sogar im medizinischen Bereich eingesetzt, um hier dann Viren und Keime oder auch toxische StĂ€ube zu entfernen und sind auch im Haus nĂŒtzlich.

FĂŒr Senioren oder Menschen mit körperlichen EinschrĂ€nkungen geeignet

VorteilSaugen ist auf Dauer betrachtet, wenn eine ganze Wohnung gereinigt werden soll, eine kraftaufwendige TĂ€tigkeit. Besonders Senioren oder auch sonstige Menschen mit körperlichen EinschrĂ€nkungen scheitern oftmals an dieser tĂ€glichen Aufgabenstellung. Mit dem Saugroboter wird die Arbeit unkompliziert und eigenstĂ€ndig umgesetzt. So können diese Menschen die Saugarbeiten im eigenen Heim dem Roboter ĂŒberlassen.

Geringe bis keine Folgekosten

VorteilDer Saugroboter arbeitet gĂŒnstig und mit geringem Aufwand, was Folgekosten nach der Anschaffung angeht. Da er ohne Beutel arbeitet, ist auch kein Nachkaufen dieser relativ teuren Verbrauchsteile erforderlich. Bis auf die Tatsache, dass gelegentlich der Filter des Saugroboters gewechselt werden muss, entstehen keine weiteren Kosten. Der Wechsel ist wiederum abhĂ€ngig von der IntensitĂ€t der Nutzung und dem individuellen Schmutzaufkommen.

Welche Nachteile bietet ein Staubsaugerroboter?

Hohe Anschaffungskosten

NachteilDer Saugroboter ist im tĂ€glichen Gebrauch kostengĂŒnstig – leider aber nicht in der Anschaffung. Auch wenn es sehr gĂŒnstige Roboter mit Anschaffungspreisen unter 100 Euro gibt, sind diese qualitativ oftmals nicht empfehlenswert. FĂŒr einen guten Saugroboter mĂŒssen mehrere hundert Euro bis hin zu 1.000 Euro investiert werden, damit er seine Arbeit zuverlĂ€ssig und auch dauerhaft umsetzt und auch von der Stiftung Warentest als empfehlenswert eingestuft wird.

Schwierigkeit bei Teppich

NachteilGlatte Böden bewĂ€ltigt fast jeder Saugroboter problemlos und auch niedrigflorige Auslegeware stellt im Regelfall kein Problem dar. Sind allerdings Teppich mit entsprechenden Kanten in der Wohnung ausgelegt oder sind hochflorige Teppich verlegt, dann gerĂ€t ein Saugroboter auch in höheren Preisklassen oftmals an seine Grenzen. Teppichkanten ĂŒberwindet er oftmals nur schwer oder ĂŒberhaupt nicht und auch im Flor von höheren Teppichen verfĂ€ngt sich der Saugroboter und muss befreit werden.

Probleme bei Kabeln

NachteilDer Saugroboter scheitert in seiner TÀtigkeit immer wieder an WiderstÀnden. Das sind nicht nur Teppichkanten, sondern auch VorhÀnge oder auch Kabel. Gerade von Kabeln wird er aufgehalten und auch in seiner Arbeit gestoppt. Das bedeutet, dass der Besitzer sich unterwegs befindet und vermutet, dass nach der Ankunft der Raum gesaugt ist, der Saugroboter allerdings an den Kabeln stecken blieb. Hier hilft nur die Beseitigung der Kabel aus dem Saugbereich.

Vor- und Nachteile Zusammengefasst

Vorteile

  • große Zeitersparnis
  • RĂŒckenschonend
  • Perfekt fĂŒr Allergiker geeignet
  • FĂŒr Senioren geeignet
  • Geringe bis keine Folgekosten

Nachteile

  • Schwierigkeit bei Teppich
  • Probleme bei Kabeln
  • Hohe Anschaffungskosten

Wie funktioniert ein Staubsaugerroboter?

Staubsauger Roboter Funktion

Einfacher Staubsauger-Roboter

Ein Staubsaugerroboter ist ein kleines GerĂ€t, welches dank seines eingebauten Akkus eigenstĂ€ndig durch die Wohnung fahren kann. WĂ€hrenddessen saugt er auf dem Boden liegenden Staub in seine innenliegende Staub-Auffangbox, welche anschließend ausgeleert und wieder eingesetzt wird. Kleine BĂŒrsten mit lĂ€nglichen Borsten sorgen mit rotierenden Bewegungen dafĂŒr, dass der Staub effektiv zur Saugöffnung gefĂŒhrt wird. Nach etwa zwei bis drei Stunden ist der Akku leer und muss fĂŒr etwa vier Stunden aufgeladen werden.

Navigation der Saugroboter

Staubsauger Roboter Test Sensoren

Fallschutz bei Treppen

Einfache GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber verschieden Programme, die sie wiederholt abfahren. So drehen sie sich in immer grĂ¶ĂŸer werdenden Kreisen, bis sie an eine Wand oder ein anderes Hindernis stoßen, fahren dann das Hindernis ab und schließlich noch in Bahnen kreuz und quer durch den Raum. Dank eingebauter Sensoren werden Treppen erkannt, so dass die GerĂ€te nicht herunterstĂŒrzen. Teurere GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber einen Chip mit Navigationssystem. Der Chip ermöglicht es den Staubsaugerrobotern, effektiv dort zu arbeiten, wo sie noch nicht waren. Einige Roboter können sogar eigenstĂ€ndig zu ihrer Ladestation fahren und nach der Aufladung den Punkt wiederfinden, an dem sie ihre Arbeit zuletzt abgebrochen haben.

 

Die modernsten und beste Staubsauger-Roboter werden zusÀtzlich per Smartphone gesteuert, dank der vielen Funktionen bzw. Einstellmöglichkeiten sind die Saugroboter eigenstÀndiger und intelligenter mehr denn je.

6 Tipps: Der alltÀgliche Umgang mit dem Saugroboter

#1 AufrÀumen

Der Saugroboter arbeitet eigenstÀndig und dabei kann er umso effektiver sein, je freier sein Arbeitsumfeld ist. Damit dies der Fall ist, sollte der Bereich, in dem der Saugroboter tÀtig ist, so aufgerÀumt wie möglich sein. Kleidung und Spielzeug sollten ebenso wenig herum liegen wie DekorationsgegenstÀnde im Saugbereich des Roboters stehen sollten. Auch Kabel oder herunter hÀngende Kordeln sowie Teppichfransen bilden ein Hindernis. Die Kabel sowie Kordeln von Gardinen sollten entfernt und Fransen von Teppichen sollten unter den Teppich gelegt werden, um den Roboter nicht zu behindern.

#2 Beob­achten

Generell kann der Saugroboter seine Arbeit allein erledigen. Allerdings ist es sinnvoll, das GerĂ€t gerade bei seinen ersten Fahrten nicht allein agieren zu lassen. Durch Beobachtung des GerĂ€tes wĂ€hrend seiner Arbeit erkennt man, welche Hindernisse sich in der Wohnung befinden, die den Roboter in der AusfĂŒhrung seiner Arbeit einschrĂ€nken. Hat man diese erkannt, kann man sie beseitigen und dem Roboter die Arbeit so erleichtern, so dass er seine Aufgabe leichter und besser umsetzen kann.

#3 Laden

Zu bedenken ist beim Betrieb des Saugroboters, dass dieser im Akkubetrieb arbeitet. Wichtig ist deshalb, dass der Sauger seine Ladestation zu jeder Zeit finden und sie erreichen kann. FĂŒr einige Saugroboter gilt dabei, dass sie nur dann eigenstĂ€ndig den Weg zur Ladestation finden und sich dann aufladen können, wenn sie von dieser aus gestartet wurden. Dabei sollte man beachten, wie der Roboter behandelt werden möchte, um sich regelmĂ€ĂŸig aufladen zu können. Zudem sollte der Weg zur Ladestation fĂŒr den Roboter immer durchlĂ€ssig sein.

#4 Begrenzen

Der Einsatzbereich, in dem der Roboter tĂ€tig wird, sollte begrenzt werden. Oftmals sind im Lieferumfang des Saugroboters sogenannte Grenzzieher mit enthalten. Das sind oftmals MagnetbĂ€nder, die den Sauger in einer Überfahrt dieser behindern. Auch kleine batteriebetriebene TĂŒrme, die aus Kunststoff gefertigt sind und aufgestellt werden, können den Sauger in seinem TĂ€tigkeitsfeld einschrĂ€nken. Diese arbeiten dahingehend, dass sie auf Knopfdruck eine unsichtbare Infrarotschranke aufbauen, die der Sauger nicht ĂŒberfĂ€hrt. Damit kann der Saugroboter auf einen Arbeitsbereich eingeschrĂ€nkt werden und auch daran gehindert werden, eine TĂŒr zu durchfahren.

#5 Leeren

Der Saugroboter sollte am besten nach jedem Einsatz geleert sowie auch gereinigt werden. Wichtig ist immer eine grĂŒndliche Reinigung. Dabei sollten in diesem Zusammenhang auch die Seiten- und HauptbĂŒrsten sowie die auch die Sensoren und Filter regelmĂ€ĂŸig gereinigt werden. Das sorgt dafĂŒr, dass der Roboter immer einsatzfĂ€hig ist und niemals komplett verschmutzt und dann nicht mehr zufriedenstellend saugt. Beachten sollte man in jedem Fall die Pflegeanleitung, die der Hersteller dem Saugroboter mitgeliefert hat.

#6 Ersetzen

Nicht fĂŒr alle Staubsaugermodelle unter den Saugrobotern gilt, dass der Nutzer den Akku des GerĂ€tes selbst ausbauen sowie entsorgen und nachfolgend auch ersetzen kann. In diesem Fall ist der Kundenservice des Herstellers gefragt, der hier die Arbeiten fachgerecht ĂŒbernimmt. Dazu gilt, dass bei einem hĂ€ufigen Einsatz des Saugroboters die Haupt- wie auch die SeitenbĂŒrsten regelmĂ€ĂŸig ausgetauscht werden sollten. Auch der Filter muss fĂŒr eine einwandfreie Funktion regelmĂ€ĂŸig ausgetauscht werden.

Wie genau orientiert sich ein Staubsaugerroboter?

Haushaltshilfen wie beispielsweise Staubsaugerroboter erfreuen sich großer Beliebtheit, und sorgen fĂŒr ein großes Plus in Sachen Lebenskomfort. Allerdings wissen die wenigsten Nutzer, auf welcher technischen Basis diese operieren. Staubsaugerroboter gleichen sich selten, da sich verschiedene Modelle unterschiedlich im Raum orientieren. Kollisionssensoren erkennen via Ultraschall, Laser oder Infrarot-Licht Objekte im Raum, um mittels der Reflexionen die AbstĂ€nde korrekt einzuschĂ€tzen und gegebenenfalls in eine andere Richtung zu fahren. ZusĂ€tzliche Sensoren stellen Höhenunterschiede fest. Andere Modelle kennen sogar ihre genaue Raumposition oder sie folgen vorgegebenen Pfaden wie etwa den Fußleisten im Zimmer. Technisch ausgefeilte Modelle gehen systematisch vor und minimieren die Fahrtzeit, beispielsweise durch Odometrie oder Lidar-Sensoren.

Amöben-Strategie

Wer jemals eine Amöbe unter einem Mikroskop gesehen hat, ahnt, wie sich Staubsaugerroboter fortbewegen, die der sogenannten Amöben-Strategie folgen. Wer dies noch nie getan hat – und es soll ja so einige geben -, dem sei gesagt, dass solche Roboter fĂŒr gewöhnlich nur einen 180-Grad-Schild-Sensor besitzen. Hierbei fĂ€hrt der Roboter zunĂ€chst geradeaus. Stellt der Roboter fest, dass noch nicht alle FlĂ€chen bereinigt sind, ĂŒberprĂŒft er den Kollisions-Status. Kommt es zu keiner Kollision, fĂ€hrt er weiter geradeaus. Bahnt sich eine Kollision an, so dreht der Roboter in einem zufĂ€lligen Winkel ab und fĂ€hrt dann wieder geradeaus, bis alle FlĂ€chen grĂŒndlich gereinigt sind.

Zufalls-Strategie / Chaos-Prinzip

Zufalls-Strategie

Zahlreiche Modelle aus den Anfangsjahren der Entwicklung von Staubsaugerrobotern operieren ebenso wie gĂŒnstige Modelle entsprechend der sogenannten Zufalls-Strategie. Da der Roboter keinen festen Bahnen im Raum zu folgen scheint und stĂ€ndig seine Richtung Ă€ndert, bezeichnet man diese Strategie gemeinhin auch als das Chaos-Prinzip. Hierbei fĂ€hrt das GerĂ€t genau so lange geradeaus, bis es auf ein Hindernis stĂ¶ĂŸt oder eine vorprogrammierte Distanz ohne Hindernis hinter sich gelegt hat. Im Falle eines Hindernisses variiert der Staubsauger Roboter seine Richtung, entsprechend des berechneten Drehwinkels, der oft aus einer zufĂ€lligen Verteilung resultiert. Diese zufĂ€llig scheinenden Bahnen wiederholen sich, bis der gesamte Raum befahren wurde.

Wandverfolgung-Strategie

Wandverfolgung-StrategieDie sogenannte Wanderverfolgung befiehlt dem Roboter, alle Kanten des Raumes grĂŒndlich zu reinigen. HĂ€ufig wird diese Methode genutzt, um die Raummaße kennen zu lernen und danach die Dauer des standardisierten Reinigungsvorgangs festzulegen. So einfach dies scheint, so komplex ist es fĂŒr das GerĂ€t. Dieses benötigt Sensoren, um den Abstand zur Wand zu wahren und den Abstand breit genug zu halten, sodass es zu keiner Kollision kommt. Je nach QualitĂ€t des Sensors bedeutet das, dass der Saugroboter einige Zentimeter Abstand hĂ€lt und somit bestimmte Teilbereiche des Bodens nahe der WĂ€nde nicht grĂŒndlich gereinigt werden. Auch die Ecken stellen ĂŒblicherweise große HĂŒrden fĂŒr die Staubsaugerroboter dar.

Spiralfahrt-Strategie

Spiralfahrt-StrategieDie Spiralfahrt-Strategie startet normalerweise in der Mitte des Raumes. Der Staubsaugerroboter beginnt aus dem Zentrum heraus und bewegt sich dann spiralförmig nach außen hin vor, bis der gesamte Raum erschlossen ist. So entsteht mit fortschreitender Dauer dieser Methode aus der Luft gesehen ein spiralförmiges Schneckenhaus. Üblicherweise bedeutet ein im Weg befindliches Hindernis bei dieser Methode allerdings, dass die Spiralfahrt abgebrochen wird. Aufgrund dessen bietet sich diese Variante vor allem im freien Raum an, in dem wenige Hindernisse den geplanten Weg des Staubsaugerroboters behindern. Sobald GegenstĂ€nde den Weg blockieren, sorgt diese Methode nur noch fĂŒr unerwĂŒnschte Roboterbewegungen.

Systematisch

SystematischDie systematische Variante eines Staubsaugerroboters startet in einer Ecke des Raumes und bewegt sich dann geradeaus vor, bis sie auf ein Hindernis trifft. Dann folgt eine leichte seitliche Bewegung und eine Fortsetzung der Vor- und ZurĂŒck Bewegung, ehe das nĂ€chste Hindernis im Weg steht und sich der benannte Vorgang wiederholt. Ein Nachteil bei dieser Variante der Fortbewegung ist, dass die meisten FlĂ€chen im Verlauf des Reinigungsvorgangs lediglich ein einziges Mal befahren werden. Die GrĂŒndlichkeit der Reinigung fĂ€llt dadurch verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gering aus.

3 QualitÀtsmerkmale beim Kauf eines Staubsaugerroboters

Wer einen Staubsaugerroboter besitzt, muss sich nicht mehr um die Reinigung des Fußbodens kĂŒmmern. Doch bevor Sie ein bestimmtes Modell kaufen, sollten Sie auf folgende QualitĂ€tsmerkmale achten.

Nummer 1 beim kaufen

Navigation

Bei modernen Saugrobotern kann die ReinigungsflĂ€che ganz praktisch programmiert werden. Dadurch bleiben sie nicht an diversen GegenstĂ€nden, Teppichen und Sitzgelegenheiten hĂ€ngen und reinigen nur einen bestimmten Bereich. Zumeist speichern die Roboter diesen nach dem ersten Einsatz ab und reinigen ihn beim nĂ€chsten Mal ganz automatisch. Viele Modelle sind mit einer Deckenkamera ausgestattet und können sich daher auch an Bildern oder Lampen in dem Zimmer orientieren. Eventuelle Kanten werden von Bodensensoren erkannt und gekonnt umfahren. Bei dem Kauf eines Staubsaugerroboters sollte zudem auch auf den sogenannten Wegfindungs-Mechanismus geachtet werden. Dieser sorgt dafĂŒr, dass auch wirklich die komplette Wohnung gesĂ€ubert wird.

Nummer 2 beim kaufen

Saugleistung

Sehr gĂŒnstige Saugroboter nehmen lediglich losen Staub auf. Bessere und damit auch teurere Modelle können den Boden dagegen auch nass wischen oder Teppiche absaugen. Wer diesen Bodenbelag in seinen eigenen vier WĂ€nden verlegt hat, sollte bei dem Kauf unbedingt auf diesen Punkt achten. Mithilfe eines integrierten Wassertanks werden Fliesen und Parkettböden nass gewischt. Einige Saugroboter setzen hierbei sogar eine BĂŒrste ein, um auch leichtere Verunreinigungen entfernen zu können. Mithilfe spezieller Sensoren erkennen sie ganz automatisch den jeweiligen Verschmutzungsgrad und variieren dementsprechend die SaugstĂ€rke unter BerĂŒcksichtigung des vorhandenen Bodenbelages.

Nummer 3 beim kaufen

Akkulaufzeit

Gute Staubsaugerroboter fahren nach erledigter Arbeit automatisch zu einer sogenannten Dockingstation und werden dort aufgeladen. Je nach Modell dauert der Ladevorgang zwischen 45 Minuten und drei Stunden. Anschließend ist der Roboter sofort wieder einsatzbereit. Daher ist auch die Akkuleistung ein Punkt, das es unbedingt bei dem Kauf zu beachten gilt. Idealerweise nimmt der neu aufgeladene Staubsaugerroboter seine Arbeit direkt wieder von alleine auf und muss nicht erneut eingeschaltet werden. Einige Modelle sind sogar in der Lage, den Staubsaugerbeutel in der Dockingstation zu entleeren, sodass auch hierfĂŒr keine menschliche Hilfe benötigt wird. Damit der Saugroboter weiß, wann er mit seiner Arbeit beginnen soll, sollte er ĂŒber eine Timer-Funktion verfĂŒgen.

 

Bekannteste Hersteller von Staubsaugerrobotern

iRobot

iRobot LogoDas Unternehmen iRobot ist eine an der US-amerikanischen Börse NASDAQ gelistete Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in der Kleinstadt Bedford in Massachusetts, USA. Sie wurde 1990 von drei Absolventen der renommierten MIT UniversitĂ€t gegrĂŒndet und diente zunĂ€chst der Entwicklung von Robotern fĂŒr Industrie, innere Sicherheit und MilitĂ€r. 2002 brachte iRobot mit dem Roomba einen der ersten serienreifen Staubsauger-Roboter weltweit auf den Markt. Das Unternehmen hat sich seitdem zunehmend auf das Segment von Hausautomation und Haushaltsrobotern spezialisiert.

Vileda

Vileda LogoDie UrsprĂŒnge von Vileda gehen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurĂŒck und entstammen der Lederverarbeitung. 1948 brachte das Unternehmen ein Fenstertuch aus Kunstleder auf den Markt, von der sich auch der Markenname Vileda nach dem deutschen „Wie Leder“ ableitet. Neben Reinigungsprodukten aller Art vertreibt die zur Unternehmensgruppe Freudenberg gehörende Marke eine Auswahl an Saugrobotern, die der mittleren Preiskategorie zugeordnet werden können. Sie sind fĂŒr gute Reinigungsleistung und hochwertige Verarbeitung bekannt.

Dirt Devil

Dirt Devil LogoAus Ohio, USA stammt die Marke Dirt Devil, die sich als eine der wenigen ausschließlich auf Staubsauger und Ă€hnliche Reinigungssysteme spezialisiert hat. Ihre UrsprĂŒnge reichen bis in das Jahr 1905 zurĂŒck. Dirt Devil gilt als eine innovative Marke, die sich einige Neuheiten und Patente zurechnen kann. Relativ frĂŒh begann das Unternehmen auch mit der Herstellung von autonomen Saugrobotern, die wie das ĂŒbrige Produktsortiment eher im niederen bis mittleren Preisbereich angesiedelt sind.

ECOVACS ROBOTICS

ECOVACS ROBOTICS LogoObwohl ECOVACS ROBOTICS mit dem GrĂŒndungsjahr 1998 zu einer der jĂŒngsten Unternehmen der Branche zĂ€hlt, gehört es heute zu den drei grĂ¶ĂŸten Unternehmen fĂŒr Haushaltsroboter und -robotik. Der Firmensitz liegt im chinesischen Suzhou. In seinem Heimatland ist ECOVACS ROBOTICS unangefochtener MarktfĂŒhrer mit einem Anteil von deutlich ĂŒber 50% an allen verkauften Saugrobotern. Das erste Modell kam 2007 in Asien in den Verkauf und wurde wegen seines gĂŒnstigen Preises schnell in viele LĂ€nder der Welt exportiert.

Hier finden Sie einen detaillierten Test mit dem Deebot Slim.

Medion

Medion LogoIm Gegensatz zu den meisten Unternehmen und Konzernen handelt es sich bei der MEDION AG nicht um einen Hersteller mit eigenen Entwicklungen. Das Aktienunternehmen, dessen grĂ¶ĂŸter Teilhaber der Computerhersteller Lenovo ist, vermarktet hingegen fertige Produkte und stellt eigene aus verfĂŒgbaren Komponenten zusammen. Saugroboter der MEDION AG sind teilweise baugleich mit denen anderer Hersteller, werden jedoch unter dem eigenen Namen vertrieben. Sie stellen eine Nische der Produktpalette und sind in der Regel preisgĂŒnstig.

Eufy

Eufy LogoEufy ist eine Marke des Technologieunternehmens Anker und hat sich auf intelligente HaushaltsgerĂ€te und das Smart Home spezialisiert. Sie wurde Ende 2016 von dem Mutterkonzern abgespalten, der in erster Linie fĂŒr Batterien, Powerbanks, Ladekabel und anderes Zubehör von mobilen Devices bekannt ist. Das erste Produkt, der Eufy RoboVac 11, erhielt hohe mediale Aufmerksamkeit, da es einen gĂŒnstigen Preis mit guten Resultaten und einer weitgehend intelligenten Steuerung kombiniert.

Neato

NeatoNeato ist ein Subunternehmen des bekannten Herstellers Vorwerk, das 2017 die chinesische GrĂŒndung aus dem Jahre 2005 kaufte. Es soll allerdings auch weiterhin unabhĂ€ngig von seinem Elternunternehmen eine eigene Entwicklung betreiben und seine Produktpalette pflegen. PrimĂ€res GeschĂ€ftsfeld von Neato war von Anfang an die Entwicklung von Haushaltsrobotern, wobei Saugrobotern einen erheblichen Anteil der Produktpalette ausmachen. Der Hersteller legt in erster Linie Wert auf eine sehr gute Leistung, hohe QualitĂ€t und umfassende Vernetzung, liegt dafĂŒr aber auch preislich im mittleren bis oberen Segment.

ILIFE

ILIFE LogoILIFE ist ein Hersteller und Lieferant aus China, der allerdings bislang in erster Linie als Zulieferer fĂŒr einige teilweise weltweit bekannte Konzerne in Erscheinung getreten ist. Zu seinen Produkten zĂ€hlen auch Saugroboter, die seit 2016 erstmals auch im Vertrieb direkt unter dem Namen des Herstellers verkauft werden. Durch gĂŒnstige Preise und eine Vielzahl von Funktionen haben sich die Staubsaugerroboter schnell einen ansehnlichen Marktanteil in den USA und auch in Deutschland erkĂ€mpft.

Proscenic

Proscenic LogoObwohl Proscenic ursprĂŒnglich aus Taiwan stammt und seit etwa 1995 vornehmlich fĂŒr den japanischen Markt arbeitet, liegt der Firmensitz in Shenzhen in der sĂŒdchinesischen Provinz Guangdong. Seit etwa 2015 bietet das Unternehmen auch Staubsaugroboter fĂŒr den US-amerikanischen und europĂ€ischen Markt an, die der mittleren bis oberen Preiskategorie zuzurechnen sind. DafĂŒr bieten diese zahlreiche Funktionen im Rahmen des Smart Homes wie etwa eine Fernsteuerung mittels App, Vernetzung mit Sprachassistenten wie Alexa oder eine visuelle Karte der gereinigten FlĂ€chen.

Vorwerk

VorwerkVorwerk ist ein deutscher Konzern mit Sitz in Wuppertal, der in erster Linie HaushaltsgerĂ€te im Direktvertrieb anbietet. Er wurde 1883 gegrĂŒndet und gehört damit zu den Ă€ltesten Unternehmen der Branche, die bis heute ihre UnabhĂ€ngigkeit bewahren konnten. Traditionell legt Vorwerk eine PrioritĂ€t auf hohe QualitĂ€t und sehr gute Leistungen, liegt dafĂŒr aber auch preislich im höheren Segment. Die fast schon legendĂ€re Staubsauger-Reihe Kobold wurde seit 2014 um Saugroboter ergĂ€nzt, die bereits mehrfach Preise etwa bei der Stiftung Warentest als Testsieger erringen konnten.

Wie genau entsteht Hausstaub?

Hausstaub

Hausstaub in einem BehÀlter

Jedes Lebewesen trĂ€gt zur Staubproduktion bei, indem es den Staub auf verschiedenen Wegen in die Wohnung bringt. Denn die Menschen und die im Haushalt lebenden Tiere verlieren jeden Tag Haare und Hautschuppen. Bis zu 10 Gramm Hautschuppen von einer Person fallen tĂ€glich zu Boden. Des Weiteren sind Partikel aus Teppichen, Fusseln aus der Kleidung und KrĂŒmmel fĂŒr die Entstehung von Staub verantwortlich. Von draußen gelangen Teilchen von Abgasen und BlĂŒtenpollen in die Wohnung. In den WohnrĂ€umen werden die Staubteilchen immer wieder aufgewirbelt. Zuerst schweben sie frei. Dann klumpen sie zusammen und lagern sich schließlich als Hausstaub ab. Insgesamt sinken mehr als 6 Milligramm Staub auf jedem Quadratmeter einer Wohnung ab. Die Zirkulation der Luft bewirkt, dass die Partikel in verschiedene RĂ€ume gelangen und sich sowohl auf hohen SchrĂ€nken als auch niedrigen Möbeln absetzen können. Große Staubteilchen erzeugen Klumpen in den Ecken, die dann als WollmĂ€use bezeichnet werden.

Hausstauballergie wird durch Milben ausgelöst

Staubmilbe

Staubmilbe unterm Mikroskop

Der Hausstaub kann bei manchen Menschen zu einer Hausstauballergie fĂŒhren. Diese zĂ€hlt neben der Pollenallergie zu den am hĂ€ufigsten auftretenden Allergien. Dies liegt aber nicht an den abgestorbenen Hautzellen und Essensresten in der Wohnung, sondern am Milbenkot. Denn Milben ernĂ€hren sich von vorhandenen Staub und scheiden diesen wieder aus. Vor allem abgestorbene Hautschuppen sind die Hauptnahrung von Milben. Die ausgeschiedenen KotbĂ€llchen trocknen aus und zerfallen in kleine Teilchen. Dadurch vermischen sich die Ausscheidungen mit der Staubmenge und erhöhen das Risiko, an der Hausstauballergie zu leiden. Denn die Betroffenen reagieren auf ein Allergen im Milbenkot. Werden Textilien wie Kissen, Bettdecken, Teppiche oder Matratzen bewegt oder wirbelt die Zugluft den Staub auf, werden die gefĂ€hrlichen Teilchen inhaliert. Da sich der Hausstaub stĂ€ndig bildet und sich nicht vermeiden lĂ€sst, ist regelmĂ€ĂŸiges Staubsaugen und Staubwischen wichtig. Insbesondere Allergiker sollten auf ein gepflegtes Zuhause achten, um ihre Gesundheit nicht zu gefĂ€hrden.

Gibt es einen Staubsauger Roboter Test der Stiftung Warentest?

Stiftung WarentestDie Saugroboter, die von der Stiftung Warentest genauer unter die Lupe genommen wurden, weisen VorzĂŒge, aber auch Nachteile auf. Hindernisse auf ihrem Weg stellen fĂŒr die meisten GerĂ€te kein grĂ¶ĂŸeres Problem dar. Die Roboter finden ihren Weg zwischen Stuhl- und Tischbeinen hindurch und auch Kabel und flache Teppichkanten mussten die Sauger innerhalb der Tests ĂŒberwinden. Dazu waren sie vor die Aufgabe gestellt, zeitig im Einsatz wieder zur Ladestation zurĂŒck zu kehren.

Im Praxistest der Stiftung zeigte sich, dass Hindernisse insgesamt nicht das Problem der kleinen Putzhelfer waren. GrĂ¶ĂŸere Unterschiede gab es in der Reinigungsleistung der GerĂ€te. In der Putzleistung wurden die Saugroboter nicht mit klassischen Saugern verglichen, sondern eigenstĂ€ndig bewertet. Heraus stellte sich im Praxistest, dass die Saugroboter bedingt durch ihre kleine Bauart MĂ€ngel in der Saugleistung aufweisen. Der PrĂŒfstand brachte hervor, dass die kleinen Sauger auf Teppichen rund die HĂ€lfte des Staubes aufnehmen. Nur ein Staubsauger Roboter allerdings erhielt hier die Schulnote „mangelhaft“. Staub und Fasern bleiben aber hĂ€ufig auch einfach liegen. Ein guter klassischer Bodensauger entfernt aus einem Teppichboden rund 80 Prozent des Staubes, der Saugroboter schneidet hier schlechter ab. Bei Hartböden sind die Leistungen von Saugroboter und klassischem Bodensauger Ă€hnlicher. Dazu sind die autonomen Sauger aus dem Test zu einem Preis von 380 bis 960 Euro erhĂ€ltlich, ein klassischer Sauger ist bereits ab 160 Euro zu haben.

Der Testsieger: Der Vorwerk Kobold VR200

Sieger bei der Stiftung Warentest ist der in der Anschaffung relativ teure Saugroboter von Vorwerk geworden, der mit einer Schulnote 2,1 aus der Reinigungs-Bewertung und einer Gesamtnote 2,2 aus dem Test hervor ging. Der Saugroboter hĂ€tte eventuell sogar noch besser abgeschnitten, wenn die bereits seit mehreren Monaten verfĂŒgbare App-Steuerung innerhalb der Tests BerĂŒcksichtigung gefunden hĂ€tte. Anstelle dessen wurde das GerĂ€t von Vorwerk in dieser Unterkategorie mit der Bewertung „neutral“ ausgezeichnet. Der inzwischen zwei Jahre alte Saugroboter gehört zu den besten GerĂ€ten seiner Klasse. Der Saugroboter gehört allerdings zu den Robotern im höheren Preissegment und verlangt eine Investition von rund 700 Euro.

Die Verlierer im Test der Stiftung Warentest

Der iRobot Roomba 616 und der Miele Scout RX1 Red sind die Verlierer bei den Tests der Saugroboter durch die Stiftung Warentest. Der Roomba 616 erzielte als Testnote der Stiftung eine 3,8, also nur noch ein „ausreichend“. Dabei ist er mit einem Anschaffungspreis von rund 360 Euro das gĂŒnstigste Test-GerĂ€t und darauf angewiesen, seine Aufgaben mit zahlreichen technischen EinschrĂ€nkungen zu erledigen. Als empfehlenswert empfindet die Stiftung Warentest den Roboter nur fĂŒr Hartböden. Dieses Argument des geringen Anschaffungspreises kann der Miele-Saugroboter nicht fĂŒr sich beanspruchen. Er kostet in der Anschaffung rund 500 Euro. Das GerĂ€t von Miele erreicht Ecken nur sehr schlecht und weist insgesamt eine sehr schwache Saugleistung auf – die sich gerade auf Teppichen stark bemerkbar macht.

Staubsauger Roboter Test – iRobot, Vorwerk, Vileda, Neato und Medion
5 (100%) 19 Bewertung[en]

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